Vergebung

Vom Opfer der Umstände zum Schöpfer deines Lebens

  


Vergib anderen - nicht weil sie Vergebung verdienen,
sondern weil du Frieden verdienst.

Jonathan Lockwood Huie


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Mit Vergebung holst du dir Würde, Energie und Möglichkeiten zurück. Komm in deine Selbstermächtigung.

Vergebung befreit – in erster Linie uns selbst von einer Last, die wir gar nicht tragen können noch wollen. Es ist an uns selbst ein Geschenk und bedeutet keines Falls, alles gut zu heissen, zu entschuldigen oder Absolution erteilen. Vergebung löst von negativen Verbindungen und nimmt der Vergangenheit ihren schädigenden Einfluss. Passiert das, kann Heilung in unserer inneren und äusseren Welt geschehen. Wir verlassen die Opferrolle, erheben uns selbstbestimmt über negative Erfahrungen und lassen zum eigenen Wohle los . Arbeit an unserem inneren Frieden ist auch Arbeit am Weltfrieden.


Ho'oponopono - das hawaiianische Vergebungsritual

Die Huna Philosophie, auf welcher Ho'oponono gründet, geht davon aus, dass alles miteinander verbunden ist und dass das Äussere ein Spiegel für unser Inneres ist. Mit dieser Sichtweise sind wir nicht länger Opfer unserer Lebensumstände, sondern werden zu Schöpfer unseres Lebens und unserer Realität.

Ho'oponopono ist eine alte hawaiianische Weisheit - "vor dem Sonnenuntergang übe Vergebung" - aus dem "Huna" alter hawaiianischer Lehren. „Hu“ steht für Wissen, und „na“ steht für Weisheit. Ein Weg zu innerem Frieden und Freiheit in dessen Zentrum Vergebung und Versöhnung steht.

Ein Ritual ist, ein immer wiederkehrender oder dauerhaft angewandter Akt und benötigt eine häufige Wiederholung, damit es in seine Kraft kommt und Wirksam wird. 

Die Kahuna  (Huna praktizierende) wissen:


„Nur etwas zu wissen, ohne danach zu handeln, ist eigentlich nicht wissen,

denn die Weisheit offenbart sich, indem man das tut, was man weiß.“

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Aloha (Land der Liebe) ist die Essenz der Huna-Lehre, von Wissen und Weisheit, und bedeutet: „Ich sehe das Göttliche in dir, und ich sehe das Göttliche in mir.“ ist ähnlich mit dem indischen „Namaste“: „Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir.“ Auch die Mayas hatten eine änliche Begrüssung mit “In Lak'ech" : "Ich sehe mich in dir." Die traditionelle Bedeutung dafür ist: Du bist Ich und Ich bin Du; also die Erklärung und Bezeugung der Einheit und Einzigartigkeit.

Ho‘oponopono ist eine kraftvolle und tolle Möglichkeit uns von Ängsten, Sorgen, alten und störenden Verhaltensweisen, Glaubenssätzen und Paradigmen, die uns an unserer persönlichen Entwicklung hindern, zu befreien. Es bietet ein Weg wieder in die Einheit mit „Allem was Ist“, in den inneren Frieden und zurück in die Harmonie zu kommen. An erster Stelle steht oft das Bedürfnis, sich mit sich selbst, den Menschen, der Natur und mit „Allem Was Ist“ wieder zu verbinden.

„Alles Was Ist“ wünscht sich Freiheit, innerer Frieden, ein liebevolles Miteinander, Gesundheit, Fülle und Potenzialentfaltung. Leider stehen wir uns meist selbst im Weg weil unser Denken auf von uns bewertete Erfahrungen, welche längst keine Gültigkeit mehr haben, zurück greift. Oft halten wir an Zweifeln, Vorurteilen und negativem Massenbewusstsein fest. Ängste und Sorgen gesellen sich dazu.

Diese effektive Möglichkeit zur Konfliktlösung in allen Bereichen des Lebens basiert auf unserer Verantwortungsübernahme, unseren Anteil in dem was um uns herum geschieht zu übernehmen. So sind wir nicht mehr Opfer der Geschehnisse. Befreiung durch Ursachenklärung. Es ist ein einfacher Weg durch die Klärung eigener Fehlverhalten und die daraus entstehenden Missverständnisse wieder in die Einheit mit „Allem was Ist“, in den inneren Frieden, zur Wiederherstellung des inneren und äusseren Gleichgewichts und zurück in die Harmonie zu finden. Wir stehen zu uns, ändern unsere persönliche Wirklichkeit und gestaltest unsere Realität neu.


Es bedeutet, ein Problem
von Grund auf zu lösen und es zum Guten zu wenden.
Nur häufige Wiederholung entfalten seine Kraft und die vollumfängliche Wirkung.

Je nach Schweregrad kann es Sinn machen das Ho’oponopono über längere Zeit 4 bis 6 Monate, täglich wenn möglich zur selben Zeit und bestenfalls am gleichen Ort abzuhalten. Je intensiver und länger es gesprochen wird, um so mehr Kraft entwickelt sich. Jede Gelegenheit um das Ritual zu praktizieren nutzen: am Morgen, am Abend, in einer Pause oder einfach rund um die Uhr wenn es gerade passt.

An erster Stelle steht das Bedürfnis, mit sich selbst, den Menschen, der Natur und dem „Alles was Ist“ wieder verbunden zu sein.


Aussprache: Ho'o  pono  pono.

"HO'O" "machen", auf den richtigen Weg bringen, verursachen, sich kümmern,
"PONO" "richtig", ins Gleichgewicht, in Ordnung, Harmonie,
"PONOPONO" "richtig richtig", Verdoppelung: Die Verstärkung für den Ausgleich, das Richtigstellen und in Harmonie bringen.


„Richtig richtig machen“ meint das eigene Leben welches seinen Kurs verlassen hat, wieder auf den richtigen Weg zu bringen, um körperlich und geistig gesund zu werden sowie Glück und Wohlstand zu erlangen.

(Verdoppelung bedeutet hier das Gute zu verstärken.
"Das Gute kann nicht oft genug gesagt werden. Das Gute kann nicht oft genug gesagt werden." Afrikanische Weisheit)

Das Ritual kann ein Schlüssel für die Türe zu Ihrem spirituellen Erwachen sein.

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Hoppen - Ganzheitliche Transformation


Im Zentrum von Ho'oponopono stehen Vergebung und Versöhnung. Es geht um die Heilung der vier grossen Beziehungen:


  • Die Beziehung zu sich selbst
  • Die Beziehung zu anderen Menschen
  • Die Beziehung zur Umwelt, zur Natur
  • Die Beziehung zu unserem Höchsten Selbst, dem Göttlichen in uns

Eine kurze Ho'oponopono Meditation


Diese Sätze können viel bewirken. Versuche es.

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"Es tut mir leid, dass ich mich einsam fühle, obwohl ich immer
mit meinem spirituellen Ursprung verbunden bin."

"Ich verzeihe mir das und liebe mich."

"Mit all meinen Schwächen und all meinen Stärken nehme ich mich jetzt an."

"Danke für das Wunder, die Erkenntnis und die Transformation."

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Vier Sätze - ein Friedensmantra


"Ho'oponopono" - "die Dinge wieder richtig stellen".



"ES TUT MIR LEID"   ◦   "BITTE VERZEIH MIR"   ◦   "ICH LIEBE DICH"

"DANKE"



Jedesmal laut oder auch leise aussprechen und, wenn möglich, auch fühlen,
sobald du dich in einer Situation unwohl oder unsicher fühlst, verärgert oder genervt bist.

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◦  es tut mir leid  ◦  
ermöglicht dir aus jeglichen Blickwinkeln zu betrachten und Mitgefühl zu entwickeln

◦  bitte verzeih mir / ich vergebe dir  ◦
löst den Groll über sich selbst, eine Person oder eine Situation auf.

◦  ich liebe dich  ◦
neutralisiert die aktuelle negative Energie und bringt Liebe in die Situation,
was uns aus der Opferrolle holt und uns von der Situation löst.

◦  danke  ◦
Dankbarkeit ist eine der höchsten Gefühle.
Sie wendet sich ans Universum, unsere Um- und Mitwelt...


Vergebung, auch wenn es nicht immer einfach ist, ermöglicht uns Frei und Leicht zu sein in dem belastender Ballast abgeworfen wird.   

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Anleitung

Werde vom Opfer der Umstände zum Schöpfer deines Lebens, komm in deine Selbstermächtigung und lebe dein Leben!

Kannst du dir vorstellen wie es ist, wenn du all den alten Ballast loslässt? Wie unglaublich frei und lebendig du sein kannst, wenn du im Hier und Jetzt dein Leben kreierst und freudvoll lebst? Was wird dann alles möglich?⁠

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  • Erstell eine Liste mit allem was dir je von jemandem angetan wurde mit Dingen die dich immer wieder beschäftigen (Eltern, Partner, Regierung, Chefs, Freunde, Fremde, belastende/unangenehme Situationen, verletzende Kommentare, Fehler, ... wie hast du dich wann wo gefühlt. Stichwortartig, Chronologisch von Geburt an..
  • Mach eine Liste wo du dir selber vergibst, für Fehler die du im Laufe deines Lebens gemacht hast und du dir vorwirfst. Es ist ganz wichtig diese sich selber verzeihen zu können. Vielleicht hast du gelogen, gelästert oder etwas geklaut, warst mal gemein oder hast irgendwo mal irgendwie geschummelt....
  • Bitte um Ruhe, Erkenntnis, Kraft, Intelligenz, Mitgefühl und Mut.
  • Beschreibe das Problem und suche in deinem Herzen deinen Anteil an diesem Problem. Es kann ein abwertender Gedanke sein, ein bestimmtes Verhalten oder eine spezielle Erinnerung
  • Verbinde dich zuerst mit der Quelle aller Weisheit, den Wesen des Lichtes, den Ahnen, mit Mutter Erde und Vater Kosmos und bitte die Engel, Krafttiere, Geistführer, Gott, .. um Unterstützung.
  • Erkenne das Problem und nimm es an.
  • Übernimm zu 100% die Verantwortung für das Vorhandensein des Problems in deinem Leben.
  • Sei bereit nach der Vegebung anders zu reagieren / fühlen.
  • Sprich und fühle (gegenseitiges) Vergeben und Verzeihen.
  • Danke allen Beteiligten einschließlich der Urquelle und (anwesenden) geistigen Wesen sowie dir selbst (und ich persönlich schließe dann zuletzt den heiligen Raum).
  • Wiederhole, bis das Denken an die Situation keine negativen Gefühle mehr hervorruft.
  • Dann vergibst du bedingungslos und sprichst vier einfache Sätze:


Es tut mir leid.

Bitte verzeihe mir.

Ich liebe dich.

Du bedankst dich, vertraust und lässt los.

Vertrauen ist entscheidend. Es ist wichtig das Ritual mit deinem ganzen Herzen zu fühlen. Dann funktioniert es.
Deine "Probleme" übergibst du dem „Alles was ist“ und vertraust darauf, dass alles geregelt wird.

Findet Vergebung nicht statt bleiben negative oft unbewusste Glaubenssätze im System.


Vergebung braucht Übung und wird solange ausgeführt, bis der gewünschte Effekt einstellt.  Probier es aus. Wie überall ist die tägliche Übung essentiell. 

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Vollständiges Vergebungsritual

Ho’oponopono Vergebungsritual:
"Lieber Vater" (kann auch umbennent werden in allumfassende Liebe, ...) in meinem Herzen. Urquelle allen Seins. Ich dein Kind (dein name........) möchte eine Vergebungsarbeit vollbringen und ich bitte um deinen Schutz, um deine Weisheit, deine Liebe, deine Kraft und um deine Führung. Es gibt diesen Sachverhalt, dieses Thema (..........................) in mir. Was auch immer der Grund ist, dass diese negativen Energien in mir sind, ich übernehme jetzt die Verantwortung dafür. Ich weiß überhaupt nicht woher sie  kommen oder warum ich mit diesen negativen Mustern behaftet bin. Aber eines bin ich mir ganz sicher, ich will sie nicht mehr haben.

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Aus diesem Grunde bitte ich alle Orte, alle Wesen und alle Atome die ich mit diesem Thema, bewusst und unbewusst, gebunden habe um Vergebung. Es tut mir leid, dass ich geglaubt habe diese Gedanken und Gefühle seien wahr und es tut mir leid, dass ich sie durch mein Denken und Fühlen wahrgemacht habe. Sollte ich mit meinen Gedanken, mit meinen Gefühlen, mit meinen Worten, mit meinen Taten und mit meinen Handlungen jemanden verletzt haben, von Anbeginn der Zeit und vor allem sollte ich mich selbst verletzt haben, so bitte ich alle um Vergebung und ich vergebe auch mir selbst. Ich bitte alle um Vergebung und Verzeihung und ich vergebe und verzeihe mir selbst. Ich von meiner Seite übernehme die Verantwortung und ich vergebe und verzeihe und lasse alle Verbindungen jetzt los. Möge sich alle Verbindungen mit Liebe, Licht und Dankbarkeit füllen. Solltet Ihr mir nicht vergeben können, so entbinde ich Euch dennoch von mir. Ich treffe mit meinem freien menschlichen Willen die Entscheidung alles zu entbinden. Ich lasse jetzt willentlich alles los, was mit diesem Sachverhalt mit diesem Thema zu tun hat und ich bin befreit. So ist es. Ich danke von ganzem Herzen, dass ich jetzt alles bewusst loslassen kann. Ich danke dafür, dass ich mich mit meinem freien Willen entscheiden kann, dass ich vergebe und mir selbst verzeihe kann. Ich liebe mich und ich liebe Dich himmlischer Vater in meinem Herzen. Ich bin befreit von allem Übel und möge an diese Stellen, Licht Liebe und Fülle treten. „Es ist vollbracht“, so ist es. Dein Wille geschehe Vater, dein Wille geschehe, Dein Wille geschehe. Danke, Danke, Danke.

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Vergebung ist keine einmalige Sache, Vergebung ist ein Lebensstil
Martin Luther King