Würde - Paranoia - Metanoia

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In unserem Inneren sind und bleiben wir frei.
Dies, unsere Würde kann uns niemand nehmen, egal was im Aussen passiert. 
Erinnern wir uns, dass wir tief in unserem Inneren frei, heil, gütig, waise ... sind.


FREIHEIT ◦  WAHRHEIT ◦  MUT

  • Statt Paranoia - Metanoia  (statt gegen den "Geist" - mit dem Geist)
  • Ermächtigen wir uns und fühlen wir uns in uns zu hause, sind wir frei, gross, schön und unantastbar.


- Paranoia:          „wider den Verstand“
- Metanoia:          „Änderung der eigenen Auffassung zu bestimmten Dingen“. 
- Ermächtigung:  Erteilung des Rechtes, etwas tun zu dürfen.
- Würde:               Bewusstsein des eigenen Wertes (und dadurch bestimmte Haltung.)


z. B. u. A. wie:

Nelson Mandela
(er war ein mutiger Politiker und verlor seinen Traum von Freiheit und Gleichberechtigung nie aus den Augen. Selbst 27 Jahre Haft konnten ihn nicht brechen - ganz im Gegenteil! . Er lebte von 1918 bis 2013. 27 Jahre verbrachte er im Gefängnis, weil er in seiner Heimat Südafrika gegen die Apartheid gekämpft hatte. Apartheid bedeutet Rassentrennung. Er fand das ungerecht und wehrte sich. Deshalb warfen ihn die Weißen ins Gefängnis. Mandela gab trotzdem seinen Widerstand nie auf. In den 1990er-Jahren hatte er Erfolg – die Apartheid wurde abgeschafft, weil die Kritik immer lauter wurde. Mandela wurde danach sogar Präsident von Südafrika und warb dafür, dass sich Weiße und Schwarze versöhnen. )

oder

Viktor Frankel österreichischer Psychologe (War im Konzentrationslager / Autor: Trotzdem ja Zum Leben sagen)

Frankl pflegte persönliche Kontakte sowohl zu Sigmund Freud

(österreichischer Arzt, Neurophysiologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Er hat uns das Tor zur Seele des Menschen geöffnet. Er ist der Begründer der Psychoanalyse und Traumdeutung.)

als auch zu Alfred Adler

(österreichischer Arzt und Psychotherapeut. Er entstammte einer jüdischen Familie und konvertierte im Jahr 1904 zum Protestantismus. Adler ist der Begründer der Individualpsychologie.),

den Begründern der ersten und zweiten "Wiener Schule der Psychotherapie". Obwohl Frankl mit seinen Auffassungen Adler näher stand als der klassischen Psychoanalyse, stellte er bald die Sinnfrage ins Zentrum seiner eigenen Arbeiten zur Suizidprävention. Von 1933 bis 1937 leitete er im Psychiatrischen Krankenhaus in Wien den „Selbstmörderinnenpavillon“. Hier betreute er als Oberarzt jährlich bis zu 3000 selbstmordgefährdete Frauen.

Nach dem „Anschluss“ wurde ihm 1938 aufgrund seiner jüdischen Herkunft untersagt, „arische“ Patienten zu behandeln. 1940 übernahm er die Leitung der neurologischen Abteilung des Rothschild-Spitals, des einzigen Krankenhauses, in dem in Wien noch jüdische Patienten behandelt wurden. Einige seiner Gutachten aus dieser Zeit sollten Patienten davor bewahren, dem nationalsozialistischen Euthanasieprogramm zum Opfer zu fallen. 1941 erhielt er die Aufforderung, zur Ausstellung des beantragten Visums im US-Konsulat in Wien zu erscheinen. Er zog es aber vor, seine Eltern nicht allein zu lassen, und verzichtete auf das Visum. 1942 heiratete Frankl Tilly Grosser. Im September dieses Jahres wurden er, seine Frau und seine Eltern ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Frankls Vater starb dort 1943, seine Mutter wurde in Auschwitz ermordet. Seine Frau starb im KZ Bergen-Belsen.

Frankl selbst wurde im Oktober 1944 von Theresienstadt nach Auschwitz und einige Tage später in ein Außenlager des KZ Dachau gebracht. Seine Erfahrungen in den Konzentrationslagern verarbeitete er in dem Buch "... trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager", auf welches in diesem Text zu einem späteren Verlauf noch genauer eingegangen wird. Im April 1945 wurde Frankl von der US-Armee befreit, im August kehrte er nach Wien zurück.

Anstatt aufgrund der schrecklichen Dinge, die im widerfuhren, auch Vergeltung aus zu sein, plädierte er, dass vor allem Versöhnung einen sinnvollen Ausweg aus den Katastrophen des Weltkrieges und der Schoah weisen könne. 1946 wurde Frankl Vorstand der Wiener Neurologischen Poliklinik. Im Jahr darauf heiratete er Eleonore Schwindt. Gemeinsam hatten sie eine Tochter, Gabriele. 1948 wurde Frankl Dozent für Neurologie und Psychiatrie an der Wiener Universität. Weiters gründete Frankl einige Jahre später die österreichische Ärztegesellschaft für Psychotherapie, deren 1. Präsident er war. Im Jahr 1997 wurde sein bekanntestes Werk ins Englische übersetzt und wurde unter dem Titel „Man’s Search for Ultimate Meaning“ zu einem der bekanntesten und einflussreichsten Werke aller Zeiten.